7 Antworten

  1. Sehr geehrter Herr Dr. Peterreins,

    es ist schon ein spannendes Beispiel, was Sie hier dargestellt haben. Es geht wieder ueber die Hintertuer viel Geld verloren. Es ist ähnlich, wie bspw. die versteckten Kosten eines Fonds. Bloss hier zeigt sich, wie unnoetig kompliziert und detailliert das deutsche Steuersystem sein kann. Im Endeffekt, wird so die Qualität besteuert.

    Um noch auf Ihr Beispiel mit Herrn K. zurueck zu gehen, wäre meines Wissens die Seuerberatung auch nicht besonders kosteneffizient, da man diese nicht mehr von der Steuer absetzen kann…

    Deutschland war jahrelang mein Gastland und ich habe es gemocht….bis auf die Steuern 🙂

  2. Sehr geehrter Herr Broska,
    ja, das Beispiel des Herrn K. zeigt, wie unlogisch die deutsche Steuergesetzgebung ist. Eine Frage an Sie: Ist das Slowakische Steuersystem besser?

    Ich wollte mit meinem Blog-Beitrag auch darstellen, dass es nicht immer gut bzw. im Sinne des Kunden ist, dogmatisch an der Honorarberatung festzuhalten. Honorarberatung ist schön und gut, aber wenn man über das herkömmliche Provisionsmodell zu einer besseren Ergebnis unterm Strich (eben wegen der Steuer) kommt, was spricht dann gegen das Provisionsmodell? Ich denke nichts, sofern der Berater vollständig offen und transparent mit dem Thema Gebühren umgeht.

    Dabei fällt mir ein Telefonat ein, das ich heute hatte. Ich werde daraus gleich einen regulären Blog-Beitrag machen.

    Gruß, Peterreins

  3. Hallo Herr Dr. Peterreins,

    ich habe ein wenig gestoebert, um die aktuellsten SK Steuersaetze zusammengesucht. Eine Abgeltungssteuer gibt es in dem Sinne nicht. Unser Steuersystem kennt die klassische Kapitalertragssteuer (auf Zinsen, Dividenden usw.) mit ueberwiegend einem Satz von 15% (die Spanne ist zwischen 5-25% je nach Ertragart). Die Einkommenssteuer liegt einheitlich bei 19%.

    Die Frage nach einem guten Steuersystem sollte fast einen eigenen Blog-Eintrag bekommen. Es kommt darauf an, was Ihnen gefällt: Keep it simple and Stupid (KISS-Modell) oder die unendliche Suche nach einem sozialen Gleichgewicht, die am Ende zum steuerrechtlichen Klientelismus fuehrt…. 😦

  4. Sehr geehrter Herr Broska,
    vielen Dank für Ihren Beitrag. Ich kann mal schauen, ob ich einen Steuerexperten zum Thema „gutes Steuersystem“ in meinem blog zu Wort kommen lasse. Ich habe da bestimmt kein Ahnung. Ich würde mir jedenfalls ein möglichst einfaches Steuersystem wünschen. Gruß Peterreins

  5. Das ist eine gute Idee einen Steuerexperten dazu zu holen.

    Bei der Einfachehit faellt mir der legendaere Satz von Hans Eichel ein: „Eine komplexe Wirtschaft braucht ein komplexes Steuersystem.“ 🙂

  6. Interessantes Zitat von Herrn Eichel. Daran sieht man, dass er kein Mathematiker ist. Ich bin Mathematiker und da habe ich gelernt, komplexe Sachverhalte möglichst einfach auszudrücken. Genau das versucht die Mathematik ständig.

  7. […] seinem Kunden weiterleitet, als wiederkehrende Bezüge der Einkommensteuer unterworfen sind. (Siehe Link) Dies führt dazu, dass das Geschäftsmodell beispielsweise der Quirin Bank, Bestandsprovisionen […]

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